PROJEKTE

iMED

Improving Medical Education and Health Care Delivery through Diaspora Engagement

Das größte Problem des Gesundheitssystems in Kamerun ist der Mangel an Fachpersonal. Ursache ist eine fehlende Aus-, Weiter- und Fortbildungsinfrastruktur sowie die Emigration von Personal.

Viele Ärzte und Pflegepersonal klagen über schlechte Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern und eine mangelnde Ausstattung mit medizinischen Geräten. Zudem gibt es kaum Möglichkeiten, neue Qualifikationen zu erwerben - trotz zunehmender Innovationen und Expansion der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten in der Medizin weltweit.

Viele Ärzte arbeiten immer noch unter schlechten Bedingungen. Dadurch ist die Qualität der Versorgung sehr eingeschränkt. Sie kehren (dem Land) Kamerun frustriert den Rücken und suchen schließlich in der Ferne nach besseren Arbeitsbedingungen.

Ziel des Projekts ist es, eine enge Kooperation und Zusammenarbeit von Fachärzten und Fachpersonal des Gesundheitssektors in der Diaspora mit zwei ausgewählten Lehrkrankenhäusern in Kamerun zu ermöglichen.

Wir möchten:

  • den Bedarf (das Angebot) an Weiter- und Fortbildung decken (vergrößern)
  • „Training on the Job“ verbessern
  • die Ausstattung mit angepassten (nachhaltigen) „minimal invasiven“ medizinischen Geräten sowie die Ausbildung zur Nutzung dieser Geräte verbessern
  • einfache, schnelle „Point-of-Care“ diagnostische Möglichkeiten einführen
  • das Management und Organisation von klinischen Abläufen und Prozessen in der Praxis optimieren.

Aktivitäten

Schwerpunkt des Programms ist die Ausbildung von Ärzten in der Nutzung von einfachen, modernen, „minimal-invasiven“ diagnostischen und therapeutischen Instrumenten wie z.B. die Sonographie, sonographisch gesteuerte Punktion, Elektrokardiographie und Endoskopie. Geplant ist eine 2-wöchige Weiterbildungsmaßnahme (im 3-monatigen Abstand?) durch:

  • Workshops und Seminare
  • Spezielle mehrtägige zertifizierte Kurse für Pfleger in den Einrichtungen (zur Handhabung und Assistenz in der Nutzung von modernen medizinischen Geräten). Kurse für EKG, Sonographie und Endoskopie.
  • Gemeinsame Visite und Operationen an Patienten (an jedem Standort)
  • Gewinnung von jährlich 30 Fachärzten (Fakultät) von der Diaspora, die gemeinsam mit ihren Kollegen in Kamerun die Weitbildungsmaßnahmen veranstalten und leiten.

Die Fachärzte in der Diaspora verpflichten sich, alle 24 Monate im Rahmen des Projekts in Kamerun zu arbeiten / zu unterrichten. und schließen einen Volontärvertrag für mindestens 2 Wochen ab

Nachhaltigkeit

Ziel ist es, dass wir nach drei Jahren ausreichend Ärzte und Pfleger an jedem Standort ausbilden, sodass vor allem das EKG, die Sonographie und Endoskopie ein routiniertes, diagnostisches und therapeutisches Verfahren wird. Das medizinische Personal sollte mit den Instrumenten sicher umgehen können, die Wartung sollte gewährleistet sein. Vor allem aber sollten die Geräte wirtschaftlich und gewinnbringend für die in den Krankenhäusern eingesetzt werden.

Diese zwei Krankenhäuser sollen als Benchmarker für andere Krankenhäuser dienen.

Nach 4 Jahren wird der Standort des Projektes gewechselt und das Projekt wird dann in 2 anderen Krankenhäusern in anderen Landesgebieten fortgeführt.

Das Projekt soll wie ein CME-Programm (Continous Medical Education-Programme) weiterlaufen, solange genug Diasporaärzte mobilisiert werden können.

iMed ist ein gemeinsames Projekt von: Médecins du Cameroun

Feedback


Dr med Alain Nguento - Chefarzt Klinik
Dr med Alain Nguento
Chefarzt Klinik

i.MED ist die direkte Beteiligung der Diaspora in an dem medizinischen System in Kamerun.

Dr med Oscar Kono - Opthalmologist Kontanz
Dr med Oscar Kono
Opthalmologist Kontanz

i.MED ist ein Lebensstil - Engagement einen neuen Wert verleihen. Sehr empfehlenswert.

Dr med Yvette Kibuh - Obstetrics & Gynaecology
Dr med Yvette Kibuh
Obstetrics & Gynaecology

i.MED ist der Beitrag der Diaspora zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in Kamerun.

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